NOTDIENSTE

Außerhalb unserer Sprechzeiten wenden Sie sich bitte an eine der u.a. Stellen.

Kinderärztliche Notdienste in den Kliniken
  • Zentrale Notaufnahme der Asklepios Klinik Nord (Heidberg) in Langenhorn-Nord, Tangstedter Landstraße 400, Tel. der Kinderabteilung: 040 - 181887-3352
  • Kindernotaufnahme Uniklinik Eppendorf (Haus N23), Martinistraße 52,
    Tel. 040 - 7410-53710
  • Notfallambulanz Altonaer Kinderkrankenhaus, Bleickenallee 38,
    Tel. 040 - 88908-410
Notfallpraxen
  • Altona, Stresemannstraße 54/Ecke Bernstorffstraße und
  • Farmsen, Berner Heerweg 124
Jeweils Mo–Fr von 19–24h, Mi von 13–24h, Sa–So und Feiertag von 7–24h
Giftnotrufzentralen
Berlin, Tel. 030 - 19240 und Göttingen, Tel. 0551 - 19240
Kinder- und Jugend-Notdienst
Tel. 040 - 42 84 90

UNSERE ERSTE-HILFE-TIPPS FUR DEN NOTFALL

Fieber
Viel trinken lassen. Fiebersenkende Maßnahmen wie lauwarme Wadenwickel nur bei warmen Händen und Füßen. Ab 39,5° Fieber senkende Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen nach Gewicht des Kindes lt. Packungsbeilage dosieren. Sollte das Kind Flüssigkeit über mehrere Stunden verweigern, wenden Sie sich an den kinderärztlichen Notfalldienst.

Erbrechen
Erbrechen kann unter Fieber oder bei einem beginnenden Magen-Darminfekt auftreten. Als erste Maßnahme sollten Sie eine kurze Trinkpause von ½ Stunde einlegen, dann vorsichtig mit Tee oder Wasser wieder Flüssigkeit zuführen. Bei anhaltendem oder unstillbarem Erbrechen wenden Sie sich an den kinderärztlichen Notfalldienst.

Flecken/Ausschlag
Ausschlag tritt bei vielen Virusinfektionen auf. In der Regel ist er harmlos und kann in Ruhe abgeklärt werden. Der Ausschlag kann dabei von kleinen Flecken oder Punkten bis hin zu großflächigen Ausschlägen auftreten. Sollte das Kind beeinträchtigt sein oder eine allergische Reaktion auf Nahrungsmittel o.ä. im Raum stehen, wenden Sie sich sofort an den kinderärztlichen Notfalldienst.

Durchfall
Durchfall, auch Darminfekt oder Enteritis genannt, wird meist durch Viren hervorgerufen. Oft tritt Durchfall mit Erbrechen zusammen auf. In der Regel kann auch hier abgewartet werden. Sie sollten auf viel Flüssigkeit achten. Eine Durchfalldiät wird nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr durchgeführt. Das Kind darf nach Appetit essen. Sollte das Kind nichts mehr trinken, wenden Sie sich an den Kinderärztlichen Notfalldienst.

NATURHEILVERFAHREN FÜR ZU HAUSE

Kochsalz-Nasentropfen
½ l Wasser + 1TL Salz (9g auf 1l)
Kochen Sie das Wasser kurz auf, Salz auflösen, dann erkalten lassen. Fläschchen zur Aufbewahrung gibt es in der Apotheke. Die Lösung kann auch zum Inhalieren genommen werden.

Zwiebelsäckchen
Bewährtes Mittel bei plötzlich auftretenden Ohrenschmerzen
1 Zwiebel schälen und würfeln, in ein Taschentuch oder Waschlappen wickeln und ca. 20 Minuten auf das betroffene Ohr legen.

Zwiebelsirup
Bewährt bei Husten
1 große Zwiebel schälen und würfeln, mit 2 EL Zucker in einem verschlossenen Behälter schütteln und 2 Stunden stehen lassen. Mehrmals täglich 1–2 Tl einnehmen.

Halswickel
Bewährt bei akuten Halsschmerzen ab 2 Jahren
Wärmeerzeugend, wenn Warmes angenehm empfunden wird: Ein Leinentuch in lauwarmes Wasser tauchen und gut auswringen. Das Tuch längs falten, für 30–90 Minuten um den Hals wickeln und darüber einen Wollschal wickeln. Max. 3x tgl. anwenden.
Wärmeentziehend, wenn kalt als angenehm empfunden wird: Leinentuch in kaltes Wasser tauchen, gut auswringen, um den Hals wickeln und darüber einen Wollschal wickeln. Wenn das Tuch trocken ist austauschen.

Brustwickel
Bewährt bei Husten
Quark im Wasserbad erwärmen, ein Frotteetuch doppelt falten, in eine Mullwindel oder ähnliches den angewärmten Quark geben. Schlagen Sie dann die Windel von allen Seiten ein, dann um die Brust und den Rücken wickeln. Das Frotteetuch und einen Wollschal umlegen. 3 Stunden belassen oder über Nacht.

NÜTZLICHE LINKS

Viele nützliche Tipps finden Sie auf www.kinderaerzte-im-netz.de, www.kindergesundheit-info.de sowie auf www.hamburg.de und www.familienhandbuch.de.

Rund um den Kurantrag stellt die Website www.mutter-kind-kur-antrag.de viele Informationen zur Verfügung.

Außerdem möchten wir auf die Informationsbroschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hinweisen: www.bzga.de